Provinzialloge von Schleswig-Holstein

Die Husumer Johannisloge „Zur Bruderliebe an der Nordsee“ beging am Samstag, 
 den 1. April, feierlich ihr 111-jähriges Stiftungsfest. Nicht nur die Jahreszahl, bestehend 
 aus drei gleichen Ziffern, war diesmal eine Besonderheit. In diesem Jahr fanden im Rahmen des sehr würdigen Festes auch die Einsetzung eines neuen Logenmeisters und die Ernennung des neuen Beamtenrates statt. Der alte Logenmeister Hauke Thiesen (1. Reihe, links außen) trat nach 6 Jahren erfolgreicher Hammerführung ins Glied zurück und übergab den Hammer symbolisch an seinen Nachfolger Klaus Lüking (1. Reihe, Mitte). In seiner kurzen Ansprache dankte der neue Logenmeister seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und betonte seine große Vorfreude auf die bevorstehende Amtszeit sowie den sehr brüderlichen und vertrauensvollen Umgang in der Husumer Loge.  Es versteht sich von alleine, dass aus diesem Anlass viele Gäste eingeladen waren und herzlich willkommen geheißen wurden. So kamen neben den vielen Amtsträger auch sehr viele besuchende Brüder aus den Nachbarlogen, von den Inseln, aus Hamburg und aus Dänemark. Die vielen Gäste unter den knapp 80 Teilnehmern trugen neben den eigenen Brüdern erheblich zum würdigen Rahmen bei und zeigten das hohe Ansehen, welches die Loge „Zur Bruderliebe an der Nordsee“ genießt. 
 Es handelte sich um ein rundum gelungenes Fest, so das einhellige Urteil aller Teilnehmer.

Die Husumer Brüder und ihre Gäste vor dem Logenhaus

Die Teilnehmer am Lehrling-Gesellenkonvent 2017 nach getaner Arbeit

Vom 04. bis 5. Februar 2017 fand bereits der 8. Lehrlings- und Gesellenkonvent der Provinzialloge von Schleswig-Holstein statt, und zwar unter großer Beteiligung. Tagungsort war wieder das Logenhaus der JL „St. Michael“ in St. Michaelisdonn.

Inhaltlich wurde der Konvent traditionell von einigen Lehrlingen und Gesellen vorbereitet und gestaltet. In diesem Jahr übernahmen diese Aufgabe ein Bruder von der JL „St. Michael“ in St. Michaelisdonn und ein Bruder der JL „Frisia zur Nordwacht“ auf Sylt.

35 Brüder aus den unterschiedlichsten Provinzen fanden sich am späten Samstagvormittag in erwartungsvoller Spannung im Logenhaus ein. Dabei waren Brüder aus Berlin, Hamburg, Braunschweig und natürlich aus Schleswig-Holstein.

Nach einem Begrüßungskaffee, einer kurzen Vorstellungsrunde und einem reichhaltigen Mittagessen starteten wir mit der ersten Runde unserer Zirkelgespräche.

In kleinen Arbeitsgruppen wurden vier Fragen

Wie war Dein Weg zur Freimaurerei?

Wie bist Du in Deiner Loge aufgenommen worden und wie fühlst Du Dich jetzt?

Stehst Du in der Öffentlichkeit zur Freimaurerei?

Welche Wünsche hast Du an Deine freimaurerische Zukunft?

In kleinen Arbeitsgruppen wurden vier Fragen intensiv erarbeitet und danach in großer Runde vorgestellt und diskutiert.

Gemeinsames intensives Arbeiten im Workshop

Bei der sich anschließenden Kaffeepause konnten die unterschiedlichen Eindrücke vertieft werden, bevor es in die zweite Runde der Gespräche ging. Gestartet wurde mit einem interessanten und kurzweiligen Vortrag des Provinzialmeisters, Br. Nils Dahlgaard, der „Die Vereinigten Großlogen von Deutschland und deren Lehrarten“ zum Thema hatte. In großer Runde wurde sich dann über bereits gemachte Erfahrungen mit Brüdern und Logen andrer Lehrarten und über die eventuellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgetauscht.

Der fachlich begleitete Besuch des Freimaurermuseums wurde für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.

Den Abschluss des ersten Tages bildete anstelle eines profanen Abendessens eine „Instruktionstafelloge“, in der die Teilnehmer die Möglichkeit erhielten, die im Ritual festgelegte Reihenfolge der Trinksprüche inhaltlich selbst zu gestalten und auch vorzutragen.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Logenhaus. Gut gestärkt ließen wir in großer Runde der vergangenen Tag noch einmal Revue passieren, bevor der Provinzialmeister von Schleswig-Holstein uns in einem Vortrag mit dem Thema „Informationen für Logenbrüder – ein Leitfaden unserer freimaurerischen Verbundenheit“ unter anderem die korrekte Anrede der höheren Grade vermittelte.

Vorbereitung Tempelarbeit

Wir bereiten uns auf die Tempelarbeit vor

Zur Vorbereitung auf die am Nachmittag stattfindende Tempelarbeit im I. Grad mit den dazugehörenden Erläuterungen durch die Provinzialbeamten teilten wir uns nach einer kurzen Kaffeepause in zwei Gruppen auf. Während die erste Gruppe unter dem Motto „Tempel zum Anfassen“ den Tempel für die Arbeit im I. Grad vollständig selbst einrichtete, sang die zweite Gruppe freimaurerische Lieder unter Anleitung und mit musikalischer Begleitung von Bruder Wolf-Rüdiger Wiedermann. Zusätzlich wurden uns die Liedtexte auf ihre freimaurerische Bedeutung hin erläutert. Danach wechselten die Gruppen.

Nach einer Schlussbesprechung und dem gemeinsamen Mittagessen im Logenhaus fand dann die Tempelarbeit im I. Grad statt. Hier wurde uns jungen Freimaurern noch einmal auf sehr anschauliche Weise verdeutlicht, welche Bedeutung die Symbolik und die freimaurerische Zeitrechnung im Ritual haben.

Ein würdiger Abschluss eines lehrreichen und interessant gestalteten Lehrlings- und Gesellenkonvents, der auch 2018 wieder stattfinden wird, und zwar am 3. und 4. Februar.

Als Fazit für mich bleibt festzustellen, dass dieser Konvent eine einmalige Gelegenheit ist, in entspannter Atmosphäre junge Brüder aus anderen Johannislogen und auch anderen Provinzen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

Ich lege allen Lehrlingen, Gesellen und jungen Meistern sehr ans Herz, sich für das nächste Jahr den Lehrlings- und Gesellenkonvent in St. Michaelisdonn vorzumerken und rechtzeitig anzumelden.

Es lohnt sich wirklich!!!

Br. Martin Marställer

JL „Frisia zur Nordwacht“, Sylt

Der neue Logenmeister Bruder Karl (Kalli) Meier (li.) und der "alte" LM Bruder Hans-Jürgen Polleit

(re.) Der neue Logenmeister Bruder Karl (Kalli) Meier

und (li.) der “alte” Logenmeister Bruder Hans-Jürgen Polleit

vor dem Rats-Saal des historischen Rathauses in Rendsburg in dem die würdevolle Arbeit stattfand.

Es war ein beeindruckendes 152. Stiftungsfest, das die Loge Nordstern am 11. März 2017 mit vielen Brüdern aus nah und fern wegen des großen Zuspruchs im Rats-Saal des Alten Rathauses in Rendsburg feiern konnte.

Rund 100 Gäste aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Lübeck, Dänemark, Norwegen und England erlebten eine Lichteinbringung durch den Abgeordneten Landesgroßmeister, Bruder Paul Wiegboldt, und anschließend eine Tempelarbeit, die würdevoller nicht hätte sein können.

Der scheidende Logenmeister, Bruder Hans-Jürgen Polleit, begrüßte die Teilnehmer voller Stolz.

Er dankte den Brüdern für ihre Mitarbeit und für ihre Loyalität.

Nachdem er das alte Logenjahr geschlossen, seinen Amtsschmuck abgelegt und den Hammer an den Landesgroßmeister zurückgegeben hatte, wurde ihm für seine besonderen Verdienste für die Loge das Ehrenzeichen der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland verliehen, das er sichtlich bewegt entgegennahm.

Danach wurde Bruder Karl Meier in sein Amt eingeführt und von den anwesenden Brüdern als neuer Logenmeister der Loge Nordstern begrüßt. Ihm obliegt es jetzt, dass er das weiterführt, was begonnen wurde. Sein Motto lautet: In der Gemeinsamkeit steckt unser Ziel.

Möge es ihm und den Brüdern gelingen.

Mit einer würdig durchgeführten Tafelloge und vielen gedeihlichen Gesprächen klang das Stiftungsfest harmonisch aus.

"Einsatzbesprechung" mit dem Provinzialmeister Bruder Nils Dahlgaard vor der Arbeit

Am Sonntag, dem 26. März 2017 / 9.00 bis 18.00 Uhr, bietet die Provinzialloge für Schleswig-Holstein einen Rhetorik-Workshop im Kieler Logenhaus an. Der Workshop ist nicht nur für die Brüder Redner eine wertvolle Hilfe.

Zielsetzung ist es, den Brüdern Sicherheit bei der Arbeit als Redner zu geben und Brüdern, die als Redner tätig sein möchten, Mut zu machen und Kenntnisse für ihren Einsatz zu vermitteln.

Ein umfangreiches Programm, vollgepackt mit „Werkzeugen“ für ein gelungenes Vortragen, erwartet Sie, liebe Brüder.

Aber nicht nur die Theorie ist Inhalt des Seminars, praktische Übungen wie Impulsvorträge, Partnerübungen und Vortragen mit Video-Feedback runden das Erlernte ab.

Die Moderatoren, Br. Volker von Beesten und Br. Sven Trepte, sind Garanten für einen spannenden und professionellen Workshop.

Die in diesem Seminar vermittelten Kenntnisse sind sicherlich auch für die Brüder eine wertvolle Hilfe, die nur gelegentlich als Bruder Redner arbeiten. Auch ihnen gilt es, die Werkzeuge an die Hand  zu geben, die notwendig sind, um eine Rede erfolgreich vorzutragen.

Die Provinzialloge für Schleswig-Holstein empfiehlt dringend die Teilnahme aller unserer Logen im Sprengel.

So sollte mindestens ein Bruder jeder Loge teilnehmen.

Anmeldeschluss ist der 16. März 2017

Anmeldung bei Br. Volker von Beesten / Mail: Volker@vonbeesten.eu

Das komplette Programm finden Sie im internen Teil unserer Internetpräsenz unter dem Punkt „Seminare“.

Auch 2017 bietet die Provinzialloge für Schleswig-Holstein das Programm „Runder Tisch für Lehrlinge und Gesellen“ vom 4. bis 5. Februar 2017 in St. Michaelisdonn an.

Ein Seminar, das ein „Muss“ für Lehrlinge und Gesellen ist. Vertiefende Kenntnisse und brüderliche Gemeinschaft sowie der Austausch von Erfahrungen erwartet Sie.

Workshops und Austausch in der brüderlichen Gemeinschaft bieten wertvolle Erfahrungen. Das Kennenlernen von Brüdern von anderen Logen ist eine wertvolle Erfahrung.

Einblicke in die Erfahrungen von anderen Brüdern und der Dialog mit ihnen stärkt und erweitert das Wissen.

Der Lehrling-Gesellen-Konvent vermittelt Wissen, das im „normalen“ Alltag des Logenlebens oftmals zu kurz kommt. Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die Sie schon immer vertiefend im Dialog mit erfahrenen Brüdern und mit Brüdern der gleichen Erkenntnisstufe finden wollten.

Nicht nur die Theorie und die Hintergründe sind Themen des Lehrling-Gesellen-Konvents, sondern auch die  praktischen Arbeiten. Eine Tafelloge mit Instruktionen durch die Provinzialbeamten gibt tiefere Einblicke und Erklärungen und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen, die bis jetzt unbeantwortet blieben.

Die Einrichtung des Tempels und der Besuch des Freimaurermuseums unter fachkundiger Führung sind Bestandteile des Konvents.

Das Gesellige kommt auch nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Essen und beim abendlichen Beisammensein finden viele sehr gute und auch vertiefende Gespräche statt.

Alles in allem ein Wochenende, das sich wirklich lohnt.

Das volle Programm und den Anmeldebogen finden Sie im internen Teil unserer Internetpräsenz unter dem Punkt “Seminare”.

Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2017 – Anmeldungen an den Provinzialsekretär, Br. Jørgen P. Jessen – Mail: sekretariat@provinzialloge-sh.de oder  j.p.jessen@gmx.de

Ragnar Fechner

Vorn Br. Ragnar Fechner. Von Links; 1. Aufseher Br. Uwe Thate, LM Br. Hans-Jürgen Polleit, 1. Abg. Meister Karl Meier

Am Dienstag, dem 8. November wurde Bruder Ragnar Fechner der Johannisloge „Nordstern“ in den Meistergrad befördert.

Es war eine sehr eindrucksvolle und würdevolle Arbeit, Brüder aus sowohl Hamburg, St. Michaelisdonn, Kiel und Dänemark waren gekommen um Bruder Ragnar Fechner bei seiner Beförderung zu begleiten. So war der Tempel gut gefüllt.

Die Arbeit wurde vom Abgeordneten Meister und gewählten designierten neuen Logenmeister Br. Karl (Kalli) Meier geleitet.

Die Provinzialloge von Schleswig-Holstein beglückwünscht den neuen Johannismeister Br. Ragnar Fechner zu seiner Beförderung und wünscht ihm viel Freude und Erkenntnis auf seinem weiteren freimaurerischen Weg.

Am 19. Juni 2016 feierte unsere Provinzialloge von Schleswig-Holstein ihr 64. Stiftungs- und Johannisfest gemeinsam mit der Johannisloge „Zur Brudertreue an der Nordsee“ im Logenhaus in Husum.

Zur Festarbeit waren 57 Brüder aus allen Logen unserer Provinz angereist, und aus Dänemark haben sich auch 3 Brüder der Johannisloge „Den faste Borg ved Alssund“ zu uns auf den Weg gemacht, sodass auch Brüder aus Sonderburg dabei waren.

Das Licht zum Johannisfest wurde durch unseren Weisen Kapitelmeister, Bruder Eyke Bettinghausen, eingebracht. Die entsprechende Einführung mit Ehrengeleit des Weisesten Ordensmeisters, Bruder Achim Strassner, unterstrich den feierlichen Anlass würdevoll.

Im Rahmen des Stiftungsfestes unserer Provinzialloge wurde Bruder Jens-Uwe Backen als weiterer Abgeordneter Provinzialmeister über Bibel und Schwert vereidigt und Bruder Jørgen P. Jessen als Sekretär der Provinzialloge von Schleswig-Holstein eingesetzt.

Die sich anschließende Tafelloge war geprägt von brüderlichen Gesprächen in einer herzlichen und brüderlichen Atmosphäre.

Da Brüder aus allen Logen unserer Provinz vertreten waren, ergaben sich natürlich sehr ausführliche Gespräche – nicht nur während der Tafelloge sondern auch in der Zeit davor und danach. So ist das Stiftungsfest der Provinzialloge immer wieder eine gute Gelegenheit, die brüderlichen Kontakte zu verstärken und zu vertiefen.

Bruder Jørgen P. Jessen, Andreasloge "Constantia", Flensburg

Enge Bindung zwischen den Andreaslogen “Dorothea ad Coronam” in Kolding/DK und „Constantia“ in Flensburg.

Das Zusammenwirken über die Grenzen hinweg wird gerade durch die besondere Verbindung dieser beiden Logen in Zukunft zu vielen gemeinsamen Aktivitäten und Besuchen führen, die uns alle sehr bereichern werden.

Aber der Reihe nach:

Im Verlauf der Jahre 2014/2015 hatte der WAM meiner Andreasloge „Contstantia“, Br. Stephan Richter, öfter mit mir darüber gesprochen, wie wir den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den dänischen Andreaslogen verstärken könnten.

Im Gespräch mit dem WAM der Loge „Dorothea ad Coronam“, Br. Bent Nielsen, wurde dieses Thema eingehend erörtert. Hieraus entwickelte sich die Idee, dass ich in die Loge „Dorothea ad Coronam“ als Doppelmitglied eintreten könnte. Mit diesem Gedanken hatte ich schon länger gespielt; umso mehr war ich über dieses Angebot erfreut.

Im weiteren Verlauf sprach ich mit dem WAM der „Constantia“ und unserem Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard. Beide waren begeistert und gaben sofort ihre Zustimmung. Jedwede Unterstützung bei meinem Vorhaben wurde mir zugesagt.

Nur, was muss man rein praktisch in die Wege leiten, damit eine Doppelmitgliedschaft länderübergreifend realisiert werden kann?

Zuerst fragte ich in St. Michaelisdonn bei der Andreaslog „Voluntas“ nach, da ich wusste, dass der  Br. Carsten Englert diese Prozedur schon 2014 hinter sich gebracht hatte. Einen Ablauf bekam ich umgehend per Mail.

Ebenso bekam ich Handlungspläne vom Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard, und von der Provinzialloge Odense/DK.

Der bürokratische Teil konnte nun in Angriff genommen werden. Schnell kamen nach meiner Antragstellung die notwendigen Schreiben der betroffenen Andreaslogen, der Provinziallogen und der GLLvD, sowie der Großloge von Dänemark zurück.

Danach ging alles sehr schnell. Der Hochleuchtende Br. Bent Nielsen der Andreasloge „Dorothea ad Coronam“ legte nach erfolgreicher Kugelung meine Aufnahme auf den 22. März 2016 fest.

Geschafft. Ich war gespannt auf die Arbeit, denn in DK ist das Ritual doch in einigen Punkten anders.

Zu meiner Aufnahme in Dänemark begleiteten mich der Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard, der WAM, Br. Stephan Richter, sowie Brr. aus Husum, St. Michaelisdonn und Schleswig.

Von Links: Br. Jørgen P. Jessen,WAM Br. Stephan Richter, WAM Br. Bent Nielsen, Provinzialmeister SH Br. Nils Dahlgaard

Es wurde für mich ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! An der Arbeit nahmen 75 Brüder teil. Vor meiner Aufnahme wurden zwei dänische Brüder in den IV/V° aufgenommen.

Unser Provinzialmeister fand an der dann folgenden Tafelloge sehr schöne Worte; ebenso der WAM meiner Andreasloge „Constantia“, und zwar in dänischer Sprache, was besonders gut ankam.

Am 11. April 2016 wurde ich dann in eine weitere dänische Andreasloge aufgenommen, und zwar in   die Andreas-Instruktions-Loge „Philadelphia“ in Vejle/DK. Auch diese Arbeit war von großer Herzlichkeit geprägt und erfolgte im Rahmen einer Arbeit im VI°.

Das ist für mich gelebte Weltbruderkette.

Jørgen.p.jessen

Die Konventeilnehmer 2016 im Workshop

Die Teilnehmer am Lehrlings- Gesellenkonvent 16

Tolle Erlebnisse und Erfahrungen unserer Lehrlinge und Gesellen beim gemeinsamen Konvent 2016

Am Wochenende des 6. / 7. Februar 2016 waren über 30 Lehrlinge und Gesellen unserer Provinz in St. Michaelisdonn zusammengekommen, um sich diesem Programm zu widmen, was Brüder aus den Johannislogen in Kiel und Rendsburg vorbereitet hatten:

  • Zirkelgespräche in Gruppen – Diskussionen / Gemeinsamkeiten / Erwartungshaltungen
  • Einführungsvortrag  „Die Vereinigten Großlogen von Deutschland und deren Lehrarten“
  • Erfahrungsaustausch mit Brüdern und Logen anderer Lehrarten
  • Besuch des Freimaurermuseums unter fachkundiger Führung
  • Tafelloge mit Instruktionen der Provinzialbeamten
  • „Informationen für Logenbrüder – Ein kleiner Leitfaden unserer freimaurerischen Verbundenheit“
  • „Der Tempel zum Anfassen“  – Einrichten des Tempels für eine Tempelarbeit im I. Grad
  • Gemeinsames Singen freimaurerischer Lieder mit musikalischer Begleitung
  • Tempelarbeit im 1. Grad mit Erläuterungen der Provinzialbeamten
Teilnehmer Workshop Lehrling- Gesellen 2016
Konzentriertes Arbeiten im Workshop

Aufgrund der positiven Ergebnisse werden wir natürlich auch in 2017 unser Lehrlings- und Gesellenkonvent in unserer Provinz fortsetzen.

Der Hochwürdiger Meister, Br. Norbert Jürgensen

Am 28. November 2015 wurde im Rahmen des 149. Stiftungsfestes der Johannisloge “ Alma an der Ostsee“  Bruder Norbert Jürgensen als Logenmeister unter sehr großer Beteiligung nicht nur seiner eigenen Brüder in sein Amt eingeführt.

Lassen wir nun den Hochwürdigen Meister, Br.  Norbert Jürgensen,  selbst zu Wort kommen:

Mein Name ist Norbert Jürgensen; ich wurde am 11. April 1959 in Eckernförde geboren und lebe am Westensee in der Nähe von Kiel; bin verheiratet und mit einem Sohn gesegnet.

Seit 1993 bin ich Rechtsanwalt in Kiel mit Schwerpunkt Immobilienrecht.

Vor über 25 Jahren nahm mich die JL „Alma an der Ostsee“ in Kiel als Freimaurer-Ritter auf. Im September 2015 wählten mich die Mitglieder der „Alma“ zu ihrem Vorsitzenden, zu ihrem  Wortführenden Logenmeister.

Am 149. Stiftungsfest am 28. November setzte mich der Landesgroßmeister der GLL F v D offiziell als Logenmeister ein.

Wie sehe ich meine Aufgabe, meine Rolle als Logenmeister?

Nach meinem Verständnis sitze ich nicht erhöht im Osten, sondern will der Logen dienen. Ich will auf Brüderlichkeit und Einigkeit hinwirken, indem ich meinen Brüdern in der geöffneten Loge, im Tempel einen geschützten Raum anbiete, in dem sie zur Ruhe und Einsicht, zu Erkenntnis, zu Licht und Wahrheit finden können. Deshalb achte ich auf größtmögliche Ritualgenauigkeit und nehme mir viel Zeit, um alle organisatorischen Maßnahmen außerhalb des Tempels in enger Zusammenarbeit mit dem Beamtenrat treffen zu können.

Für mich ist das Amt des Logenmeisters nicht Bürde, sondern in erster Linie Freude.  Und ich fühle mich in brüderlicher Liebe mit all meinen Brüdern in der „Alma“ und allen Brüdern Freimaurern  eng verbunden.

NJ

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