Provinzialloge von Schleswig-Holstein

Foto: Kieler Nachrichten Volker Rehbehn

In den Kieler Nachrichten erschien anlässlich der 150-Jahr-Feier unserer Johannisloge “Alma an der Ostsee” folgender Artikel:

150-Jahr-Feier: Die Freimaurer zogen durch Kiels Innenstadt

“Wer am Sonnabend um die Mittagszeit in der Kieler Altstadt rund um den Alten Markt unterwegs war, erlebte ein besonderes Schauspiel: Im Rahmen der 150-JahrFeier der Kieler Johannisloge “Alma an der Ostsee” zogen knapp 200 Logenbrüder aus Kiel sowie Logenbrüder aus Norddeutschland, Norwegen, Schweden und England nach dem Stiftungsfest (“Festarbeit”) in der St. Nikolaikirche durch die Dänische Straße zur Tafelloge mit einem gemeinsamen Essen ins Kieler Schloss. Beim dem Zug trogen die allermeisten die typische freimaurerische Bekleidung – Frack oder Sakko, Schurz, Handschuhe, Bijou als Logenabzeichen und Zylinder. “Wir sind nur selten in der Öffentlichkeit haben aber natürlich nichts zu verbergen”, sagte Alma-Logenmeister Norbert Jürgensen. Die Festlichkeiten hatten am Freitag mit einem Festakt in der Industrie- und Handelskammer zu Kiel begonnen und endeten am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür im Logenhaus in der Beseleralleee. Die Loge “Alma an der Ostsee” wurde am 24. November 1866 durch den Kieler Rektor Friedrich Theodor Hussmann (1797-1881) gegründet und ist heute mit ihren 125 Mitgliedern die zweitgrößte christliche und fünftgrößte aller 470 Logen in Deutschland.”

Text/Foto: Kieler Nachrichten, Volker Rehbehn

Am Sonntag, dem 26. März 2017 / 9.00 bis 18.00 Uhr, bietet die Provinzialloge für Schleswig-Holstein einen Rhetorik-Workshop im Kieler Logenhaus an. Der Workshop ist nicht nur für die Brüder Redner eine wertvolle Hilfe.

Zielsetzung ist es, den Brüdern Sicherheit bei der Arbeit als Redner zu geben und Brüdern, die als Redner tätig sein möchten, Mut zu machen und Kenntnisse für ihren Einsatz zu vermitteln.

Ein umfangreiches Programm, vollgepackt mit „Werkzeugen“ für ein gelungenes Vortragen, erwartet Sie, liebe Brüder.

Aber nicht nur die Theorie ist Inhalt des Seminars, praktische Übungen wie Impulsvorträge, Partnerübungen und Vortragen mit Video-Feedback runden das Erlernte ab.

Die Moderatoren, Br. Volker von Beesten und Br. Sven Trepte, sind Garanten für einen spannenden und professionellen Workshop.

Die in diesem Seminar vermittelten Kenntnisse sind sicherlich auch für die Brüder eine wertvolle Hilfe, die nur gelegentlich als Bruder Redner arbeiten. Auch ihnen gilt es, die Werkzeuge an die Hand  zu geben, die notwendig sind, um eine Rede erfolgreich vorzutragen.

Die Provinzialloge für Schleswig-Holstein empfiehlt dringend die Teilnahme aller unserer Logen im Sprengel.

So sollte mindestens ein Bruder jeder Loge teilnehmen.

Anmeldeschluss ist der 16. März 2017

Anmeldung bei Br. Volker von Beesten / Mail: Volker@vonbeesten.eu

Das komplette Programm finden Sie im internen Teil unserer Internetpräsenz unter dem Punkt „Seminare“.

Auch 2017 bietet die Provinzialloge für Schleswig-Holstein das Programm „Runder Tisch für Lehrlinge und Gesellen“ vom 4. bis 5. Februar 2017 in St. Michaelisdonn an.

Ein Seminar, das ein „Muss“ für Lehrlinge und Gesellen ist. Vertiefende Kenntnisse und brüderliche Gemeinschaft sowie der Austausch von Erfahrungen erwartet Sie.

Workshops und Austausch in der brüderlichen Gemeinschaft bieten wertvolle Erfahrungen. Das Kennenlernen von Brüdern von anderen Logen ist eine wertvolle Erfahrung.

Einblicke in die Erfahrungen von anderen Brüdern und der Dialog mit ihnen stärkt und erweitert das Wissen.

Der Lehrling-Gesellen-Konvent vermittelt Wissen, das im „normalen“ Alltag des Logenlebens oftmals zu kurz kommt. Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die Sie schon immer vertiefend im Dialog mit erfahrenen Brüdern und mit Brüdern der gleichen Erkenntnisstufe finden wollten.

Nicht nur die Theorie und die Hintergründe sind Themen des Lehrling-Gesellen-Konvents, sondern auch die  praktischen Arbeiten. Eine Tafelloge mit Instruktionen durch die Provinzialbeamten gibt tiefere Einblicke und Erklärungen und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen, die bis jetzt unbeantwortet blieben.

Die Einrichtung des Tempels und der Besuch des Freimaurermuseums unter fachkundiger Führung sind Bestandteile des Konvents.

Das Gesellige kommt auch nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Essen und beim abendlichen Beisammensein finden viele sehr gute und auch vertiefende Gespräche statt.

Alles in allem ein Wochenende, das sich wirklich lohnt.

Das volle Programm und den Anmeldebogen finden Sie im internen Teil unserer Internetpräsenz unter dem Punkt “Seminare”.

Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2017 – Anmeldungen an den Provinzialsekretär, Br. Jørgen P. Jessen – Mail: sekretariat@provinzialloge-sh.de oder  j.p.jessen@gmx.de

Ragnar Fechner

Vorn Br. Ragnar Fechner. Von Links; 1. Aufseher Br. Uwe Thate, LM Br. Hans-Jürgen Polleit, 1. Abg. Meister Karl Meier

Am Dienstag, dem 8. November wurde Bruder Ragnar Fechner der Johannisloge „Nordstern“ in den Meistergrad befördert.

Es war eine sehr eindrucksvolle und würdevolle Arbeit, Brüder aus sowohl Hamburg, St. Michaelisdonn, Kiel und Dänemark waren gekommen um Bruder Ragnar Fechner bei seiner Beförderung zu begleiten. So war der Tempel gut gefüllt.

Die Arbeit wurde vom Abgeordneten Meister und gewählten designierten neuen Logenmeister Br. Karl (Kalli) Meier geleitet.

Die Provinzialloge von Schleswig-Holstein beglückwünscht den neuen Johannismeister Br. Ragnar Fechner zu seiner Beförderung und wünscht ihm viel Freude und Erkenntnis auf seinem weiteren freimaurerischen Weg.

Am 19. Juni 2016 feierte unsere Provinzialloge von Schleswig-Holstein ihr 64. Stiftungs- und Johannisfest gemeinsam mit der Johannisloge „Zur Brudertreue an der Nordsee“ im Logenhaus in Husum.

Zur Festarbeit waren 57 Brüder aus allen Logen unserer Provinz angereist, und aus Dänemark haben sich auch 3 Brüder der Johannisloge „Den faste Borg ved Alssund“ zu uns auf den Weg gemacht, sodass auch Brüder aus Sonderburg dabei waren.

Das Licht zum Johannisfest wurde durch unseren Weisen Kapitelmeister, Bruder Eyke Bettinghausen, eingebracht. Die entsprechende Einführung mit Ehrengeleit des Weisesten Ordensmeisters, Bruder Achim Strassner, unterstrich den feierlichen Anlass würdevoll.

Im Rahmen des Stiftungsfestes unserer Provinzialloge wurde Bruder Jens-Uwe Backen als weiterer Abgeordneter Provinzialmeister über Bibel und Schwert vereidigt und Bruder Jørgen P. Jessen als Sekretär der Provinzialloge von Schleswig-Holstein eingesetzt.

Die sich anschließende Tafelloge war geprägt von brüderlichen Gesprächen in einer herzlichen und brüderlichen Atmosphäre.

Da Brüder aus allen Logen unserer Provinz vertreten waren, ergaben sich natürlich sehr ausführliche Gespräche – nicht nur während der Tafelloge sondern auch in der Zeit davor und danach. So ist das Stiftungsfest der Provinzialloge immer wieder eine gute Gelegenheit, die brüderlichen Kontakte zu verstärken und zu vertiefen.

Bruder Jørgen P. Jessen, Andreasloge "Constantia", Flensburg

Enge Bindung zwischen den Andreaslogen “Dorothea ad Coronam” in Kolding/DK und „Constantia“ in Flensburg.

Das Zusammenwirken über die Grenzen hinweg wird gerade durch die besondere Verbindung dieser beiden Logen in Zukunft zu vielen gemeinsamen Aktivitäten und Besuchen führen, die uns alle sehr bereichern werden.

Aber der Reihe nach:

Im Verlauf der Jahre 2014/2015 hatte der WAM meiner Andreasloge „Contstantia“, Br. Stephan Richter, öfter mit mir darüber gesprochen, wie wir den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den dänischen Andreaslogen verstärken könnten.

Im Gespräch mit dem WAM der Loge „Dorothea ad Coronam“, Br. Bent Nielsen, wurde dieses Thema eingehend erörtert. Hieraus entwickelte sich die Idee, dass ich in die Loge „Dorothea ad Coronam“ als Doppelmitglied eintreten könnte. Mit diesem Gedanken hatte ich schon länger gespielt; umso mehr war ich über dieses Angebot erfreut.

Im weiteren Verlauf sprach ich mit dem WAM der „Constantia“ und unserem Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard. Beide waren begeistert und gaben sofort ihre Zustimmung. Jedwede Unterstützung bei meinem Vorhaben wurde mir zugesagt.

Nur, was muss man rein praktisch in die Wege leiten, damit eine Doppelmitgliedschaft länderübergreifend realisiert werden kann?

Zuerst fragte ich in St. Michaelisdonn bei der Andreaslog „Voluntas“ nach, da ich wusste, dass der  Br. Carsten Englert diese Prozedur schon 2014 hinter sich gebracht hatte. Einen Ablauf bekam ich umgehend per Mail.

Ebenso bekam ich Handlungspläne vom Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard, und von der Provinzialloge Odense/DK.

Der bürokratische Teil konnte nun in Angriff genommen werden. Schnell kamen nach meiner Antragstellung die notwendigen Schreiben der betroffenen Andreaslogen, der Provinziallogen und der GLLvD, sowie der Großloge von Dänemark zurück.

Danach ging alles sehr schnell. Der Hochleuchtende Br. Bent Nielsen der Andreasloge „Dorothea ad Coronam“ legte nach erfolgreicher Kugelung meine Aufnahme auf den 22. März 2016 fest.

Geschafft. Ich war gespannt auf die Arbeit, denn in DK ist das Ritual doch in einigen Punkten anders.

Zu meiner Aufnahme in Dänemark begleiteten mich der Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard, der WAM, Br. Stephan Richter, sowie Brr. aus Husum, St. Michaelisdonn und Schleswig.

Von Links: Br. Jørgen P. Jessen,WAM Br. Stephan Richter, WAM Br. Bent Nielsen, Provinzialmeister SH Br. Nils Dahlgaard

Es wurde für mich ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! An der Arbeit nahmen 75 Brüder teil. Vor meiner Aufnahme wurden zwei dänische Brüder in den IV/V° aufgenommen.

Unser Provinzialmeister fand an der dann folgenden Tafelloge sehr schöne Worte; ebenso der WAM meiner Andreasloge „Constantia“, und zwar in dänischer Sprache, was besonders gut ankam.

Am 11. April 2016 wurde ich dann in eine weitere dänische Andreasloge aufgenommen, und zwar in   die Andreas-Instruktions-Loge „Philadelphia“ in Vejle/DK. Auch diese Arbeit war von großer Herzlichkeit geprägt und erfolgte im Rahmen einer Arbeit im VI°.

Das ist für mich gelebte Weltbruderkette.

Jørgen.p.jessen

Die Konventeilnehmer 2016 im Workshop

Die Teilnehmer am Lehrlings- Gesellenkonvent 16

Tolle Erlebnisse und Erfahrungen unserer Lehrlinge und Gesellen beim gemeinsamen Konvent 2016

Am Wochenende des 6. / 7. Februar 2016 waren über 30 Lehrlinge und Gesellen unserer Provinz in St. Michaelisdonn zusammengekommen, um sich diesem Programm zu widmen, was Brüder aus den Johannislogen in Kiel und Rendsburg vorbereitet hatten:

  • Zirkelgespräche in Gruppen – Diskussionen / Gemeinsamkeiten / Erwartungshaltungen
  • Einführungsvortrag  „Die Vereinigten Großlogen von Deutschland und deren Lehrarten“
  • Erfahrungsaustausch mit Brüdern und Logen anderer Lehrarten
  • Besuch des Freimaurermuseums unter fachkundiger Führung
  • Tafelloge mit Instruktionen der Provinzialbeamten
  • „Informationen für Logenbrüder – Ein kleiner Leitfaden unserer freimaurerischen Verbundenheit“
  • „Der Tempel zum Anfassen“  – Einrichten des Tempels für eine Tempelarbeit im I. Grad
  • Gemeinsames Singen freimaurerischer Lieder mit musikalischer Begleitung
  • Tempelarbeit im 1. Grad mit Erläuterungen der Provinzialbeamten
Teilnehmer Workshop Lehrling- Gesellen 2016
Konzentriertes Arbeiten im Workshop

Aufgrund der positiven Ergebnisse werden wir natürlich auch in 2017 unser Lehrlings- und Gesellenkonvent in unserer Provinz fortsetzen.

Der Hochwürdiger Meister, Br. Norbert Jürgensen

Am 28. November 2015 wurde im Rahmen des 149. Stiftungsfestes der Johannisloge “ Alma an der Ostsee“  Bruder Norbert Jürgensen als Logenmeister unter sehr großer Beteiligung nicht nur seiner eigenen Brüder in sein Amt eingeführt.

Lassen wir nun den Hochwürdigen Meister, Br.  Norbert Jürgensen,  selbst zu Wort kommen:

Mein Name ist Norbert Jürgensen; ich wurde am 11. April 1959 in Eckernförde geboren und lebe am Westensee in der Nähe von Kiel; bin verheiratet und mit einem Sohn gesegnet.

Seit 1993 bin ich Rechtsanwalt in Kiel mit Schwerpunkt Immobilienrecht.

Vor über 25 Jahren nahm mich die JL „Alma an der Ostsee“ in Kiel als Freimaurer-Ritter auf. Im September 2015 wählten mich die Mitglieder der „Alma“ zu ihrem Vorsitzenden, zu ihrem  Wortführenden Logenmeister.

Am 149. Stiftungsfest am 28. November setzte mich der Landesgroßmeister der GLL F v D offiziell als Logenmeister ein.

Wie sehe ich meine Aufgabe, meine Rolle als Logenmeister?

Nach meinem Verständnis sitze ich nicht erhöht im Osten, sondern will der Logen dienen. Ich will auf Brüderlichkeit und Einigkeit hinwirken, indem ich meinen Brüdern in der geöffneten Loge, im Tempel einen geschützten Raum anbiete, in dem sie zur Ruhe und Einsicht, zu Erkenntnis, zu Licht und Wahrheit finden können. Deshalb achte ich auf größtmögliche Ritualgenauigkeit und nehme mir viel Zeit, um alle organisatorischen Maßnahmen außerhalb des Tempels in enger Zusammenarbeit mit dem Beamtenrat treffen zu können.

Für mich ist das Amt des Logenmeisters nicht Bürde, sondern in erster Linie Freude.  Und ich fühle mich in brüderlicher Liebe mit all meinen Brüdern in der „Alma“ und allen Brüdern Freimaurern  eng verbunden.

NJ

Meisterwechsel Wyk auf Föhr

Von Links: Br. Peter Brauer - Br. Georg Volta

Die Johannisloge „Zum Anker an der Nordsee“ feierte am 31. Oktober 2015 in Wyk auf Föhr ein besonderes Stiftungsfest.

Das Besondere war nicht das Jubiläum selbst – es war das 87. Stiftungsfest, zu dem die Brüder auf ihre Insel eingeladen hatten – sondern der anstehende Meisterwechsel, die Ehrung verdienter Mitglieder der Loge und die Sprache, in der die Arbeit abgehalten wurde.

Auf Wunsch des scheidenden Logenmeisters, Br. Peter Brauer, wurde die Festarbeit, an der insgesamt 42 Brüder teilnahmen, in friesischer Sprache durchgeführt. Das Föhringer Friesisch „fering“ wird auf der Insel bis zum heutigen Tag vor allem im Westen der Insel gesprochen und, darauf ist man besonders stolz, auch an die nächste Generation weitergegeben.

Für Br. Peter Brauer war Deutsch die erste Fremdsprache, die er erlernen musste und mit der erstmals in der Schule in Berührung kam. Ihm war es eine Herzensangelegenheit, dass er seine  Amtszeit mit einem Ritual in friesischer Sprache beenden wollte.

Für sein Engagement in den letzten neun Jahren wurde er vom Hochleuchtenden Provinzialmeister, Br. Nils Dahlgaard, geehrt und zum Altlogenmeister seiner Loge ernannt.

Georg Volta, der vom Provinzialmeister feierlich auf sein neues Amt vereidigt wurde und in Zukunft den Hammer der JL „Zum Anker an der Nordsee“ führen wird, wies in seiner Antrittsrede auf die ihm wichtigen Ziele während seiner Amtszeit hin, zu denen ganz besonders die Öffentlichkeitsarbeit zählt. Er möchte das Bild in der Öffentlichkeit gerade rücken, dass die Freimaurerlogen immer noch als Geheimbünde agieren. Außerdem geht es ihm um die Zukunft seiner Loge, die auch dem demografischen Wandel unterworfen ist. „Die Jugend ist die Zukunft, und in die muss wie in einer Volkswirtschaft investiert werden“, so Georg Volta.

„Was sind schon 40 oder 50 Jahre in der Menschheitsgeschichte? Sicherlich nichts! Aber was sind 40 oder 50 Jahre im Leben eines Freimaurers? Sicherlich eine Menge.“ Mit diesen Worten würdigte der neue Logenmeister die Brüder Friedrich Amfaldern und Altlogenmeister Jens Faltings für vierzig bzw. fünfzig Jahre Mitgliedschaft und unermüdliches Engagement in der und für die JL „Zum Anker an der Nordsee“.

Das 87. Stiftungsfest der Wyker Loge war eine gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Neumünster wandelt sich zur „jungen Loge“

Zum 136. Stiftungsfest der Johannisloge „Zur Brudertreue an der Schwale“ in Neumünster erschienen am 10. Oktober 2015 zahlreiche Gäste. Rund 70 Brüder wollten sich nicht nur das Stiftungsfest, sondern auch die Hammerübergabe und Meistereinsetzung  von Bruder Kai Niedziela (31) nicht entgehen lassen.

Nachdem Anfang des Jahres der Logenmeister Friedrich-Wilhelm Strohdiek plötzlich und unerwartet durch den Dreifach großen Baumeisters der ganzen Welt in den ewigen Osten abberufen wurde, waren die Neumünsteraner Brüder zunächst entsetzt. Durch den brüderlichen Schulterschluss unter der Leitung des stellvertretenden Logenmeisters Hans-Jürgen Kirchbach konnte die Bruderschaft jedoch schon bald in geordneter Weise mit der Arbeit fortfahren.

Zum Stiftungsfest erschienen nun neben einer Vielzahl von Brüdern der eigenen Loge auch Brüder der Hamburger Logen, sowie der Rendsburger und Husumer Loge. Die Kieler Brüder reisten gar mit 14 Brüdern an, darunter auch der Landesgroßmeister, Achim Strassner. Weiterhin konnten der Provinzialmeister der PLvSH, Nils Dahlgaard, der wortführende  Andreasmeister der Fortunata, Jörg Wegner, und weitere Logenmeister als Besucher begrüßt werden. Eine ganz besondere Freude war auch die Delegation der befreundeten Brüder aus Dänemark von der JL Tuta Vallis in Holstebro und der Besuch von Brüdern anderer Lehrarten.

In den festlichen Ansprachen wurde immer wieder erwähnt, dass sich die Loge „Zur Brudertreue an der Schwale“ in Neumünster durch ihren neuen Logenmeister Kai Niedziela zu einer „jungen Loge“ wandele, welche nun mit viel Geschick und Verantwortung zu leiten sei.

Bruder Niedziela hat mit Übernahme der Führung auch seine neuen Beamten eingesetzt und damit auch die gesamte Leitung der Loge entschieden verjüngt. Dabei setzte er allerdings bewusst auf eine altersmäßige Verteilung. Er betonte bei seiner Ansprache, dass er sich seiner Verantwortung sehr bewusst sei und es nicht immer einfach werden wird. Er sei jedoch fest entschlossen, die Loge so gut wie möglich zu leiten und setzt dabei auch auf die starke Unterstützung aus den Reihen der Bruderschaft, wenn er darum bittet. Damit vertritt er auch die Einstellung seiner Beamten; für alle spielen Transparenz und Einigkeit eine wichtige Rolle. Seine Amtszeit stellt er unter ein Motto:

Er aber sprach zu ihm: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.” Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” (Mat. 22:37-39)

Und nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Kor 13:13)

Und auch in dieser Sache ist sich die neue Leitung einig: Es darf niemals nur darum gehen, nur die neuen und jungen Brüder zu integrieren. Genauso wichtig ist es, die Traditionen der Loge zu bewahren und die erfahrenen Brüder immer wieder mit in das sich verändernde Logenleben einzubeziehen. Wachstum ist auch weiterhin erwünscht, wobei der Fokus zukünftig deutlich auf die Qualität gelegt werden soll.

Nach der Hammerübergabe konnten die Brüder den neuen Logenmeister und seine Beamten in aller Ruhe beglückwünschen, bevor man sich auf den Weg in die nahegelegene Gastronomie machte. Dort wurde eine festliche und freudige Tafelloge abgehalten.  Gegen 22:00 Uhr ging das gelungene Stiftungsfest dann dem Ende zu.

Br. Tobias Hohmann

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