Provinzialloge von Schleswig-Holstein

Beitrag von

Br. Günter Timm

Abg. Provinzialmeister von Schleswig-Holstein

Br. Hans-Jürgen Polleit

Redner der Provinzialloge von Schleswig-Holstein

-       beide Brüder Mitglied der JL“Nordstern“ Rendsburg

Alle Sicherheit für Deutschlands Norden – Provinzial (-loge )

-       Dieser Slogan zählt – Gestern, Heute und Morgen –

Die Provinz Schleswig-Holstein hat einen neuen Wortführenden Meister.

Die Brüder im hohen Norden hätten sich sehr gefreut, wenn beim Meisterwechsel der Provinzialloge von Schleswig-Holstein, die zu den größten in Deutschland gehört, am 10. Juni 2018 im Kieler Logenhaus der Ordensmeister und der Landesgroßmeister hätten dabei sein können. Leider war dies aus Termingründen nicht möglich.

So nahm als Vertreter der Großen Landesloge unser Bruder Paul Wiegboldt in seiner Eigenschaft als Abgeordneter Landesgroßmeister gekonnt und in seiner ihm eigenen und warmherzigen Art die erforderlichen Amtshandlungen vor, nachdem er ganz besonders brüderlich von der anwesenden Bruderschaft im Tempel begrüßt worden war.

Ihm oblag es, den scheidenden Provinzialmeister, Bruder Nils Dahlgaard, aus seinem Amt zu entlassen und für seinen Einsatz in den letzten 18 Jahren zu danken. Davon die ersten 9 Jahre als Abgeordneter Provinzialmeister und die letzten 9 Jahre als Wortführender Provinzialmeister.

Er habe seine ganze Tatkraft eingesetzt, und zwar für elf Johannislogen und drei Andreaslogen seines Sprengels. Er war in dieser Zeit der Mittler zwischen dem Orden und seiner Provinz.

Sein Profil: Offen, ehrlich, direkt, ein Freimaurer mit Ecken und Kanten, aber immer im Sinne der Sache, nämlich zum Wohle des Ordens und der Bruderschaft, und nicht der Profilierung seiner Person geschuldet.

Seine Amtszeit war geprägt von ungebremsten Elan.

Er hat viele Ideen und Neuerungen umgesetzt, auch wenn sie nicht immer populär waren. Er scheute nicht Diskussionen mit der Zentrale in Berlin; aber auch nicht mit seinen Logen. Er lebte seine Rolle als Bindeglied und Kummerkasten und ganz speziell als Ratgeber, Macher und Entscheider. Die Überreichung des Ehrenzeichens war daher der Ausdruck der Wertschätzung für seine langjährige geleistete Arbeit.

Beim Stiftungsfest am 10. Juni 2018 in Kiel übergab Bruder Nils Dahlgaard den

Hammer an den von den Brüdern im März 2018 gewählten Bruder Georg Palm

(JL Zur Brudertreue an der Schwale in Neumünster).

Viele Brüder waren bei dieser besonderen Arbeit dabei, um dem scheidenden

und dem künftigen Provinzialmeister die Ehre zu erweisen.

In geöffneter Loge und bei der anschließenden Tafelloge gehörte dieser Tag

natürlich zuerst Bruder Nils Dahlgaard.

Wie bereits ausgeführt, fand Bruder Paul Wiegboldt stets die passenden, oft sehr persönlichen und zutreffenden Worte für den scheidenden Provinzialmeister.

Bei der anschließenden Tafelloge zollten der Kapitelmeister der „Desidirata“ zu Kiel, Br. Eyke Bettinghausen sowie Br. Jörg Wegner, JL „Alma an der Ostsee“ dem scheidenden Provinzial-meister ihren Respekt und sprachen den Dank im Namen aller Logen aus.

Sämtliche Logen des Sprengels hatten für ein besonderes Abschiedsgeschenk gespendet. Bei der Tafelloge überreichte der Abg. Provinzialmeister Bruder Günter Timm, eine Collage, bestehend aus einer alten Landkarte von Schleswig-Holstein und den Bijous aller Logen.

Dieses Unikat wird künftig das Arbeitszimmer des Alt-Provinzialmeisters zieren.

Lieber Bruder Nils: Wir alle wissen: Der König ist tot, es lebe der König! Es geht immer weiter!

Unser neuer Provinzialmeister, Bruder Georg Palm, ging in seiner Antrittsrede noch einmal auf die „Bruder-Dahlgaard-Zeit“ ein, gab dann aber allen Brüdern seine Gedanken zur künftigen Amtszeit und die besten Wünsche für das neue Logenjahr mit auf den Weg.

Im Namen aller Brüder des Sprengels:

Lieber Bruder Nils Dahlgaard, danke für das Geleistete.

Lieber Bruder Georg Palm, viel Glück und Erfolg bei den kommenden  Aufgaben.

Es geschehe also.

Rendsburg im Juni 2018

Beitrag von

Br. Günter Timm (JL „Nordstern“ Rendsburg )

und

Br. Udo Keller ( JL „Zur Brudertreue an der Schwale“, Neumünster )

Johannisfest 16.06.2018 – Zwei Logen, eine Arbeit, ein lesenswerte Festrede

Um es vorwegzunehmen:

Es war eine würdevolle Arbeit zum Gedenken an unseren Schutzpatron.

Bereits seit einigen Jahren feiern die Johannislogen in Rendsburg und Neumünster das Johannisfest gemeinsam, immer im Wechsel des Austragungsortes. Der Gastgeber gestaltet die Tempelarbeit, die Tafelloge leiten die Gästebrüder, die Festrede wird vom Bruder Redner der Gäste den anwesenden Brüdern vorgetragen.

In diesem Jahr hatten wir „hohen Besuch“. Neben dem Wortführenden Andreasmeister der „Fortunata“ Kiel, Br. Bert Riecken, gab uns der neue Provinzialmeister von Schleswig-Holstein, Br. Georg Palm, die Ehre. Es war sein erster Logenbesuch seit seinem Amtsantritt am 10. Juni 2018 ( siehe auch Bericht in der ZK ). Da er ebenfalls ein Bruder aus Neumünster ist, war es quasi für ihn ein Heimspiel.

Der „Nordstern“-Logenmeister, Br. Karl Meier, begrüßte alle Brüder und Gäste im Tempel. Ein besonderer Höhepunkt war die Festrede des Br. Udo Keller. Diese Festrede – über unseren Schutzpatron Johannes, des Täufers – können Sie, liebe Brüder, nachstehend lesen.

Bei der anschließenden Tafelloge wurde in ritueller und geselliger Runde ( das eine schliesst das andere nicht aus), unter Leitung des „Schwale“-Logenmeisters, Br. Falko Schmidt, die Arbeit fortgesetzt. Launige und treffsichere Trinksprüche gaben den Brüdern viele Denkanstöße.

Diese gemeinsame Arbeit war wieder einer Höhepunkte des Logenjahres und wir haben uns bereits wieder für das kommende Jahr verabredet, dann in Neumünster.

Liebe Leser, wenn Sie mögen, besuchen Sie diese Arbeit gerne. Wir freuen uns auf Sie.

Im Juli 2018                Ega     Günter Timm und Udo Keller

Die aktiven Brüder der Tempelarbeit mit dem neuen PMvSH, Bruder Georg Palm

Nun die Festrede unseres Bruders Udo Keller

Hochwürdiger Meister, meine lieben Brüder,

das Johannisfest symbolisiert den längsten Tag des Jahres, die Sommersonnenwende.

Das allein kann aber noch nicht der Grund sein, als Freimaurer das Johannisfest zu feiern,

denn es gibt ja auf unserer Erde auch Brüder Freimaurer, für die diese Feststellung nicht gilt.

Doch das Streben nach Licht, und somit nach Erkenntnis, ist eines jeden Bruder Freimaurers Kernaufgabe, egal in welcher Region dieser Welt er sein Zuhause hat. Darum feiern wir Freimaurer alle gemeinsam um den 24. Juni herum das Johannisfest, ein fröhliches, ein leuchtendes Fest, das weltweit höchste Fest unserer Königlichen Kunst.

Wir feiern dieses Fest zu Ehren Johannes des Täufers, Schutzpatron aller Johannislogen, die daher auch diesen Zusatz vor ihrem Logennamen tragen.

Schon die alten Steinmetze hatten den Wegbereiter Christi als Schutzpatron.

Johannes rief die Menschen zur Umkehr auf, taufte sie im Jordan und bereitete sie auf die baldige Ankunft des Messias vor. Die Taufe kam einer rituellen Reinigung gleich, sollte ein Bekenntnis zu Buße und Umkehr sein. Sie wurde stark körperbetont und damit um ein Vielfaches intensiver vollzogen, ganz anders als die heutige christliche Praxis es vorsieht.

Schließlich zeigte sich auch Jesus von Nazareth unter den Anhänger Johannes des Täufers und ließ sich von ihm im Jordan taufen. Johannes selbst verwies darauf, nur mit Wasser zu taufen, doch Christus werde mit „Feuer und Geist“ taufen. Erst danach begann Jesus Christus, unser Obermeister, sein Werk in der Öffentlichkeit auszuüben.

Aber warum ist der Täufer Schutzpatron unserer Bruderschaft?

Er gilt uns Freimaurern als personifizierte Integrität. Unerschütterlich waren sein Glaube und seine Verpflichtung gegenüber Gott. Er war ein Cousin Jesu. Vor allem jedoch war er nicht nur sein Wegbereiter, sondern ihm vielmehr ein Vorbild an Unerschrockenheit, Mut, Klarheit und die personifizierte Wesenseinheit von Wort und Tat.

Im Matthäus-Evangelium heißt es:

„Wahrlich ich sage Euch: Unter allen, die von Weibern geboren sind, ist nicht aufgekommen, der größer sei denn Johannes der Täufer.“

Und Lukas schreibt:

„Denn ich sage Euch, dass unter denen, die von Weibern geboren sind, ist kein größerer Prophet denn Johannes der Täufer.“

Der besondere Ort seines Wirkens war die Wüste. In jener stillen und einsamen Gegend, in den Auen des Jordans, dort suchten ihn seine Jünger auf. Hier lebte der Heilige Täufer, war gekleidet in einfache Gewänder aus Kamelhaar. Er stand ganz und gar jenseits allen materiell-weltlichen Besitzes. Er lebte regelrecht den Gegensatz von Üppigkeit und sinnlichen Genüssen. Als Prophet vermochte er, die Menschen in der Tiefe ihrer Herzen zu erreichen und für Gottes frohe Botschaft zu gewinnen.

Für uns Brüder Freimaurer ein Vorbild!

Die Menschen kamen zu Johannes dem Täufer, um seiner Weisheit und seiner göttlichen Ermahnung zu Iauschen und sich eines besseren und strebsameren Lebens zu besinnen.

Wohlgemerkt: Die Menschen kamen zu ihm. Sie suchten ihn. Sie waren Suchende.

Er ging nicht von Ort zu Ort, um die Menschen für Gott zu gewinnen. Er tourte nicht wie ein vielleicht selbstverliebter Rockstar. Für damalige Verhältnisse war er wohl einer. Als wichtig erschien ihm das nie. Die Suchenden fanden ihn und kamen von selbst, um durch seine Predigten Trost und Kraft zu empfangen. Ein tiefes Bedürfnis nach Erkenntnis, nach Licht, führte sie auf die Suche nach innerem Frieden und persönlicher Vervollkommnung. Vielleicht war es auch Einsamkeit und der Wunsch, Brüder und Schwestern im Geiste zu finden.

In diesem Sinne war Johannes also kein Missionar, kein Prediger oder Sozialpädagoge, der versuchte, andere eines Besseren zu belehren.

Wenn er uns Ordensbrüdern bis heute als Schutzpatron gilt, wäre sein Tun falsch gedeutet, würde die Botschaft lauten, für etwas Position zu ergreifen bspw. im Kampf politischer oder religiöser Standpunkte. Das widerspräche komplett dem, was die Freimaurerei unter ritueller Arbeit und allgemeiner Lebensführung versteht. Jenem Werke am eigenen Rauen Stein und dem am Bau des Salomonischen Tempels.

Johannes dem Täufer war es gleich, ob das, was er sagte, Gefallen oder Missfallen fand.

Er sprach offen und ehrlich seine Ansichten, Meinungen und Gedanken aus und nannte konsequenterweise sein Urteil. Da unterschied er weder zwischen den Armen des Volkes noch ihren Königen, wie eben jenem gewaltigen Herodes, oder irgendwelchen Herkünften.

Trotz dass er sich damit in das Risiko eines schweren Martyriums begab, was ihm völlig klar war, hielt er unerschütterlich an seiner Überzeugung fest. Denn schonungslos wies er jene auf die inneren Makel ihres Lebens hin.

All ihre zur Schau gestellten, akribisch gepflegten, selbstverherrlichenden Bilder, ihre Social-Media-Profile, ihre Kulissen riss er nieder, enthüllte ihre wahren Gesichter – und damit ihre Selbstgerechtigkeit und Verlogenheit. Er zeigte ihnen den Spiegel, in welchem sie sich nicht mehr erkennen konnten. Viele von ihnen ließen sich anschließend von ihm taufen.

Deshalb erscheint uns Vertretern der modernen Freimaurerei Johannes der Täufer als vollkommener Heiliger. Deshalb sind wir Brüder einer Johannisloge.

Er verkörpert wie kein anderer Heiliger das Wesen der Arbeit in unserer Bruderschaft.

Er fordert uns zu Selbstreflexion und Wahrhaftigkeit auf. Er lässt uns nicht in die Rollen von Kommentatoren fliehen. Auch deshalb sind Diskussionen über aktuelle politische oder religiöse Inhalte unter uns Brüdern gerade unter dem Dach unseres Tempels unerwünscht und unangebracht.

Vielmehr ermahnt uns Johannes der Täufer, die Grundpfeiler der Freimaurerei nicht als etwas Selbstverständliches anzusehen. Zu diesem Johannisfest, meine lieben Brüder, ist es durchaus auch einmal wieder eine gute Idee und bestimmt sehr nützlich – für den Einzelnen und die Bruderschaft – darüber nachzudenken, wie wir künftig unsere allerbesten persönlichen Tugenden, jeder Bruder für sich, einbringen können, um diese Grundpfeiler vor Angriffen klug zu schützen, zu stärken, zu verschönern.

Meine lieben Brüder, das wichtigstes Symbol des Johannisfestes ist die Rose.

Sie dient der Menschheit schon seit Urzeiten als ein Zeichen für Liebe, Schönheit und Freude. Mit einer Rose aus Stein krönten die Steinmetze des Mittelalters den Bau als Zeichen der Vollkommenheit. So erfreuen wir uns an und schmücken uns heute mit ihr.

Möge dieses Zeichen nie verwelken, sondern alle Brüder Freimaurer ermutigen in ihrem Streben – und ihre Arbeit, wie immer, wo immer und unter welchen Umständen sie sie ausüben wollen, können oder müssen, krönen, meine lieben Brüder.

Lassen wir die Rose im strahlenden Lichte erblühen!

E. g. a.

Beitrag von Bruder Günter Timm

Abgeordneter PM von Schleswig-Holstein

46. Stiftungsfest der “Ambronia” Amrum am 3.03.2018

Um es vorwegzunehmen:

Für alle Beteiligten war dieses eine mit vielen Herausforderungen versehene und spannende Tagesreise.

Aufgrund der besonderen Witterungslage, extremer Ostwind / Schnee und Eis, war bereits einige Tage vor dem 46. Stiftungsfest noch gar nicht klar, wie und wann und überhaupt wir Brüder vom Festland und der Nachbarinsel Föhr diesem Ereignis der „Ambronia“ beiwohnen konnten, da der Fährverkehr nur sehr eingeschränkt und immer wieder durch veränderte Zeiten eine An- und die Abreise zu einem richtigen „Zeitkrimi“ wurde.

Flexible Änderungen im Programmablauf waren erforderlich und alle Beteiligten trugen mit dem brüderlichen Gemeinsinn dazu bei, dass es ein alles in allem gelungenes kleines Stiftungsfest wurde. Man muss wissen, dass die „Ambronia“ aktuell 18 Brüder hat.

Mit dem Gruß des noch amtierenden PMvSH, Bruder Nils Dahlgaard, in der Tasche und dem frisch gewählten neuen PMvSH , Br. Georg Palm, und meinen Nordstern-Br. und Dauerbegleiter Hans-Jürgen Polleit als Gäste an meiner Seite, traf ich also um kurz nach 13.00 Uhr mit der Fähre in Wittdün / Amrum ein.

Unsere Amrumer Brüder waren mit PKW am Hafen, um uns und alle weiteren Stiftungsfestgäste, 3 Brüder von der Insel Föhr, 1 Bruder aus Heide, abzuholen und zum gemeinsamen Mittagessen mit den Schwestern und bereits am Vortag angereisten Brüdern zu geleiten.

Eine Tafelloge fand nicht statt, da keine adäquate Räumlichkeiten hierfür bereitstanden. Ein Logen-bruder hatte alle Räumlichkeiten für sich gemietet, da seine Tochter hier ihre Hochzeit feierte. Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite dem jungen Paar.

Der „Ambronia“-Logenmeister Georg Neisen begrüßte alle Brüder und Gäste und ich erwiderte gerne den Dank, dass es trotz der widrigen Witterungsumstände klappt, dieses Stiftungsfest durch-zuführen.

Mit der Uhr im Nacken, um 16.30 Uhr legte die letzte Fähre wieder ab, und nach dem reichhaltigen Essen ging es dann im „Galopp“ zum Logenhaus der „Ambronia“.

Als wenn das Wetter nicht schon genügend Überraschungen bereithielt, musste die „Ambronia“ aufgrund von unterschiedlichsten Gründen, Krankheit, Hochzeit, Notfall, auf die Teilnahme vieler eigener Brüder verzichten. Doch das zeichnet die Bruderschaft aus. Selbstverständlich waren alle anwesenden Brüder von nah und fern bereit, die vakanten  Positionen zu besetzen und somit die Arbeit ritualgerecht durchführen zu lassen. Die Ritualausführung auf den Inseln ist immer etwas besonderes, wie sagte doch mal ein Bruder: „Faszinierend“.

Um 16.05 Uhr hatten wir uns nach dem Schlussgebet und dem feierlichen Auszug aus dem Tempel alle noch einmal kurz zusammengefunden, um im Bild mit Namen und Herkunft fest-zuhalten, wer in welcher Funktion dieses Stiftungsfest zu einem ganz besonderen haben werden lassen.

Es war geschafft und wir auch, als die Fähre pünktlich um 16.30 Uhr mit uns ablegte und wir um ca. 19.00 Uhr wieder festen Festland-Boden unter den Füßen hatten.

Den Amrumer Brüdern und allen Mitwirkenden gebührt der Dank der PLvSH, denn am 03.03. wurde die weltumspannende Bruderkette richtig erlebbar gelebt. Diesen besonderen Tag und Ablauf werden die Brüder und auch ich noch lange im Herzen bewahren.

Dem geneigten Leser ist zu empfehlen, eine Logenarbeit gleich welchen Themas auf den Inseln Amrum, aber auch Föhr mitzumachen, alleine schon aus brüderlicher Verbundenheit, denn die Insel-Brüder haben immer den Weg übers Wasser zum Festland zu überwinden.

Rendsburg, 17.03.2018 / Günter Timm

Die Teilnehmer und Funktion am 46. Stiftungsfest der „Ambronia“

( nicht auf dem Bild: Fotograf Br. Dirk Lutz, „Ambronia“)

Vorne sitzend

Br. Bernd Gloistein „Zum Ölzweig“ Bremen

1.Reihe v.l.

Redner und Wachhabender Br. Jürgen Ebsen – „Ambronia“

Br. Jürgen Nielsen „Zum Anker an der Nordsee“, Föhr

Br. Peter Brauer- „Zum Anker an der Nordsee“, Föhr

2. Aufseher Br. Günter Freitag „Brudertreue an der Schwale“, Neumünster

Br. Peter Möldner- „Zu den drei Rosen Hamburg –

Br. Christian Böhnke – „Brudertreue an der Schwale“, Neumünster

2. Reihe v. l.

Sekretär Br. Jürgen Sönnichsen „Ambronia“,

Br. LM Georg Volta „Zum Anker an der Nordsee“ – Wyk auf Föhr

Br. Jan Oluf  Aufsten  „Zum Anker an der Nordsee“ – Wyk auf Föhr,

Br. Günter Timm – abg. PMvSH

Br. LM Georg Neisen „Ambronia“

Br. Georg Palm „Brudertreue an der Schwale“, Neumünster u. künftiger PMvSH

1.Aufseher Hans-Jürgen Polleit „Nordstern“ Rendsburg,

Br. LM Thomas Sick „Georg zur Dithmarscher Treue“, Heide

ZM und Schatzmeister Br. Michel Bohlken  „Zum Ölzweig“ Bremen

Begeisterte Teilnehmer am Lehrlings- und Gesellenkonvent 2018

Seit sechs Jahren schon wird dieser Konvent von der Provinzialloge durchgeführt.

Und wie immer waren das Restaurant und die Loge St. Michael unsere Stätte der Begegnung und des Austausches.

Nach einer kurzen Einführung durch Br. Nils Dahlgaard, skizzierten die BBr. Michael Schütt und Christopher Kesting kurz den Ablauf.

Danach offenbarte die Vorstellungsrunde, dass einige Brüder weit gereist waren – Köln / Düsseldorf /  Aachen / Aurich, nur um einige zu nennen.

In den folgenden Gruppengesprächen haben die Brüder dann diverse Themen intensiv diskutiert und anschließend von allen Brüdern die Ergebnisse vorgetragen.

Das Freimaurermuseum lud dann zur Führung und zum Rundgang ein.

Deshalb sei JEDEM Ordensbruder angeraten:

Besucht unser Freimaurermuseum in St. Michaelisdonn!

Die anschließende Tafelloge bildete den Höhepunkt des ersten Tages.

Die frohen Provinzialbeamten nach der sehr gelungenen Tafelloge

Auch mussten die Brüder am nächsten Tag im Wechsel Ihre Singfertigkeiten und Ihr Wissen und den Aufbau des Tempels beweisen bzw. üben.

Der diesjährige Lehrlings- und Gesellenkonvent der Provinzialloge Schleswig-Holstein war auch diesmal ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr wiederum stattfinden.

Ein wichtiges Angebot an alle unsere Lehrlinge und Gesellen der PLvSH.

Beitrag von Bruder Günter Timm

Johannis-Loge Nordstern Rendsburg

Teilnahme an einer Aufnahmearbeit am 17.01.2018 in den VIII° Grad in Odense

– Bruder Jørgen Jessen kommt dem Licht näher

Um es zusammenzufassen:

Es war eine imposante, sehr bewegende Aufnahmearbeit mit wunderbarem „Rahmenprogramm“  und neuen Bekanntschaften zu dänischen Brüdern.

Der Reihe nach:

Unser langjähriger Bruder Jørgen P. Jessen – vormals JL in Schleswig – , der nach einigen Irrungen und Wirrungen in der deutschen Logen-Bruderschaft nicht mehr den rechten Halt und Rücken-deckung gespürt hat, wurde mit großer Freude, Herzlichkeit  und Brüderlichkeit in seiner neuen Heimat, „Den Danske Frimurerorden“, unter Teilnahme von fast 100 Brüdern – mit 6 weiteren Brüdern aus verschiedenen dänischen Logen – im Logenhaus der Provinzialloge in Odense, Dänemark in den VIII° Grad aufgenommen. Bruder Jørgen hat in unserem Nachbarland  Dänemark seine neue Logen-Heimat gefunden und ist Mitglied in der Johannisloge „Harald til Runestenen“, Vejle, der Andreasloge „Dorothea ad Coronam, Kolding, des Kapitels der Provinzialloge in Odense sowie der Andreas-Instruktionsloge „Philadelphia“, Vejle, und der Kapitel-Instruktionsloge „Korset og Løverne“ in Hadersleben. Nicht zu vergessen ist Bruder Jørgen in der Freimaurerforschung der Forschungsloge „Friederich Münter“ in Kopenhagen aktiv, wo er auch Mitglied ist.  Hilfreich für ihn ist natürlich das Beherrschen der Dänischen Sprache auf muttersprachlichem Niveau.

Freuen wir uns einfach mit ihm.

Fröhliche Brüder auf dem Weg nach Odense

Begleitet haben ihn zu dieser besonderen Arbeit von der Andreasloge „Voluntas, der WAM Br. Klaus Kayser,

seine Nordstern-Brüder aus Rendsburg,

Br. Hans-Jürgen Polleit,

Br. Uwe Jens Thate und der Chronist.

Gestartet sind wir mittags bei durchwachsenen Witterungsbedingungen, um rechtzeitíg nach gut 250 km im Logenhaus anzukommen und uns in Ruhe und mit Muße auf die anstehende Arbeit vorzubereiten.

Der hauptamtliche „Gebäudemanager“ des Logenhauses der Provinzialloge Odense, Br. Steen Reher, festangestellter Sekretär der Provinzialloge Odense, hat uns Teile des imposanten Logenhauses gezeigt. So konnten wir die Tempel des Lehrlings-, Gesellen, und Meistergrades bewundern. Es ist einfach eine andere Dimension in Größe und Ausstattung, das Logenhaus beherbergt 5 Tempel der 3 Ordensabteilungen. Insgesamt arbeiten im Logenhaus 1200 Brüder. Bewegend.


Von Links die Brüder:

Hans-Jürgen Polleit, Uwe Thate, Jørgen P. Jessen, Klaus Kayser, Günter Timm im Logenhaus der Provinzialloge Odense

Das imposante Logenhaus der Provinzialloge von vorn. Das Gebäude ist nach hinten und seitlich von unglaublicher Größe

Die Aufnahmearbeit war für uns Brüder zwar sprachlich nicht verständlich, dennoch haben wir Teile unserer Kapitelarbeit entschlüsseln können. Wir haben mitgemacht und auch dänische Lieder mit Zuhilfenahme des Liederbuches mitgesungen. Nicht nur für uns, für alle Brüder war dieses ein überwältigendes Erlebnis. Das Ritual des VIII Grades ist in DK doch recht „voluminöser“ als bei uns hier in Deutschland. Unser Bruder Jørgen war richtig „von den Socken“, wie er berichtete und wir mitgereisten sind froh und auch ein wenig stolz, diese Aufnahme von Bruder Jørgen und den anderen Brüdern begleitet zu haben.

Nach der Arbeit gab es ein Brudermahl, welches nach 3 Gängen plötzlich zu Ende war. Das ist so bei unseren Nachbarn in Dänemark. Geneigte Leser dieses Berichtes, die an Arbeiten in Dänemark teilgenommen haben, werden sich erinnern.

Auch waren wir sehr angetan von der Offenheit und Freundlichkeit der dänischen Brüder. Schon bei der Begrüßung kamen wir auf Deutsch und auch auf Englisch in Kontakt und haben Karten ausgetauscht. Zwei Brüder kennen aus beruflicher Zeit Rendsburg und Umgebung wie ihre Westentasche und der Freundeskreis erstreckt sich bis hierhin. Gegenseitige Logenbesuche sind zukünftig nicht ausgeschlossen.

Die weltumspannende Bruderkette wurde an dem Tag richtig erlebbar gelebt.

Die herzlichen Verabschiedungen erfolgten gegen 23.00 Uhr und nach drei Stunden Rückfahrt erreichten wir bei Glätte und Schneeregen wieder heimischen Boden und eines ist sicher:

Wir werden diesen Tag und diese Arbeit noch lange oder sogar für immer in unserem Herzen bewahren.

Mange tak für das Lesen dieses Berichtes.

Rendsburg, 24.01.2018 / Günter Timm

©Beitrag von Bruder Günter Timm, Loge Nordstern

und Abg. Provinzialmeister der Provinzialloge von Schleswig-Hostein

Um es vorwegzunehmen: Es war eine gelungene Veranstaltung.

Die kompetente Führung mit Bruder Jørgen P. Jessen durch den Freimaurerpark in Louisenlund.

Die offizielle Eröffnung im geschichtsträchtigen Ratssaal des Alten Rathauses in Rendsburg mit längeren Grußworten des Bürgermeisters Pierre Gilgenast der Stadt Rendsburg

und des Provinzialmeisters von Schleswig-Holstein, Bruder Nils Dahlgaard.

Der nachdenkenswerte Vortrag von Bruder Hans-Jürgen Kirbach über das Thema

Unser Geheimnis ist, dass wir kein Geheimnis haben.

Ernst und Falk – zwei von den fünf Gesprächen für Freimaurer von Gotthold Ephraim Lessing, dargeboten von den Brüdern Hans-Jürgen Polleit und Günter Timm.

Die Matinee über Mozart und die Freimaurerei, speziell der Mythos und einige Symbole in seiner Zauberflöte, im Hohen Arsenal – ausgearbeitet und vorgetragen durch Bruder Sven Trepte.

Der Musik-Gottesdienst in der St. Marienkirche, geleitet von den Brüdern Jörg Reglinski und Klaus Grunwald. Die professionelle musikalische Begleitung durch Brüder aus Dänemark auf ihren Blasinstrumenten.

Die Musik aus dem 18. Jahrhundert, dargeboten auf einem Dudelsack.

Die Ausstellung mit den Schautafeln über die Freimaurerei und der Vorstellung der einzelnen Logen in der Provinz Schleswig-Holstein, vorgestellt durch die Brüder der einzelnen Logen sowie der Zinnendorf-Stiftung, begleitet durch die Brüder Torsten Küster und Volker Rechlin.

Natürlich gab es zur Abrundung aller Programmteile jeweils köstliche Bewirtungseinheiten durch Bruder Ralf Neelsen mit seiner Mannschaft.

Eine runde Sache.

Es war schon beeindruckend, was die Verantwortlichen und ihre vielen Helfer auf die Beine gestellt hatten. Allein die Veranstaltungsorte waren stimmig und wohlbedacht gewählt und gaben dem Fest den würdigen Rahmen.

Die Provinzialloge von Schleswig-Holstein feierte am Wochenende vom 23. – 25. Juni 2017 nicht nur 300 Jahre Freimaurerei, wohl wissend, dass der 24. Juni der Gründungstag der ersten Groß-loge in London war, die Freimaurerei aber schon viel länger besteht, sondern gedachte auch des Namensgebers unserer blauen Logen, nämlich Johannes des Täufers, der uns alle zur Umkehr aufgerufen hat und der Wegbereiter für unseren Obermeister war und demzufolge auch für uns Freimaurer ist.

Das gesamte Programm war von Bruder Hans-Jürgen Polleit ideenreich entwickelt und ist  dem von Bruder Olaf Stemme  künstlerisch gestaltetem Veranstaltungsflyer zu entnehmen.

Über die Veranstaltung wird in der ZK-Ausgabe September 2017 detailliert berichtet und in einem Begleit-Bildband – Veröffentlichung im Oktober 2017 und für € 10,– zu erwerben – haben alle Brüder und Logen die Möglichkeit, das Ereignis in Wort und Bild nachzuvollziehen.

Nur noch eines zum Abschluss dieses „Kurzberichtes“:

Ein dickes Lob gebührt den beiden Chef-Organisatoren Bruder Jørgen P. Jessen für die Bewältigung der logistischen Aufgaben und Bruder Hans-Jürgen Polleit, der zusätzlich in gewohnt souveräner Art, zum Teil mit einem Augenzwinkern, als Moderator durch die gesamten Veranstaltungen führte.

Die Husumer Johannisloge „Zur Bruderliebe an der Nordsee“ beging am Samstag, 
 den 1. April, feierlich ihr 111-jähriges Stiftungsfest. Nicht nur die Jahreszahl, bestehend 
 aus drei gleichen Ziffern, war diesmal eine Besonderheit. In diesem Jahr fanden im Rahmen des sehr würdigen Festes auch die Einsetzung eines neuen Logenmeisters und die Ernennung des neuen Beamtenrates statt. Der alte Logenmeister Hauke Thiesen (1. Reihe, links außen) trat nach 6 Jahren erfolgreicher Hammerführung ins Glied zurück und übergab den Hammer symbolisch an seinen Nachfolger Klaus Lüking (1. Reihe, Mitte). In seiner kurzen Ansprache dankte der neue Logenmeister seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und betonte seine große Vorfreude auf die bevorstehende Amtszeit sowie den sehr brüderlichen und vertrauensvollen Umgang in der Husumer Loge.  Es versteht sich von alleine, dass aus diesem Anlass viele Gäste eingeladen waren und herzlich willkommen geheißen wurden. So kamen neben den vielen Amtsträger auch sehr viele besuchende Brüder aus den Nachbarlogen, von den Inseln, aus Hamburg und aus Dänemark. Die vielen Gäste unter den knapp 80 Teilnehmern trugen neben den eigenen Brüdern erheblich zum würdigen Rahmen bei und zeigten das hohe Ansehen, welches die Loge „Zur Bruderliebe an der Nordsee“ genießt. 
 Es handelte sich um ein rundum gelungenes Fest, so das einhellige Urteil aller Teilnehmer.

Die Husumer Brüder und ihre Gäste vor dem Logenhaus

Die Teilnehmer am Lehrling-Gesellenkonvent 2017 nach getaner Arbeit

Vom 04. bis 5. Februar 2017 fand bereits der 8. Lehrlings- und Gesellenkonvent der Provinzialloge von Schleswig-Holstein statt, und zwar unter großer Beteiligung. Tagungsort war wieder das Logenhaus der JL „St. Michael“ in St. Michaelisdonn.

Inhaltlich wurde der Konvent traditionell von einigen Lehrlingen und Gesellen vorbereitet und gestaltet. In diesem Jahr übernahmen diese Aufgabe ein Bruder von der JL „St. Michael“ in St. Michaelisdonn und ein Bruder der JL „Frisia zur Nordwacht“ auf Sylt.

35 Brüder aus den unterschiedlichsten Provinzen fanden sich am späten Samstagvormittag in erwartungsvoller Spannung im Logenhaus ein. Dabei waren Brüder aus Berlin, Hamburg, Braunschweig und natürlich aus Schleswig-Holstein.

Nach einem Begrüßungskaffee, einer kurzen Vorstellungsrunde und einem reichhaltigen Mittagessen starteten wir mit der ersten Runde unserer Zirkelgespräche.

In kleinen Arbeitsgruppen wurden vier Fragen

Wie war Dein Weg zur Freimaurerei?

Wie bist Du in Deiner Loge aufgenommen worden und wie fühlst Du Dich jetzt?

Stehst Du in der Öffentlichkeit zur Freimaurerei?

Welche Wünsche hast Du an Deine freimaurerische Zukunft?

In kleinen Arbeitsgruppen wurden vier Fragen intensiv erarbeitet und danach in großer Runde vorgestellt und diskutiert.

Gemeinsames intensives Arbeiten im Workshop

Bei der sich anschließenden Kaffeepause konnten die unterschiedlichen Eindrücke vertieft werden, bevor es in die zweite Runde der Gespräche ging. Gestartet wurde mit einem interessanten und kurzweiligen Vortrag des Provinzialmeisters, Br. Nils Dahlgaard, der „Die Vereinigten Großlogen von Deutschland und deren Lehrarten“ zum Thema hatte. In großer Runde wurde sich dann über bereits gemachte Erfahrungen mit Brüdern und Logen andrer Lehrarten und über die eventuellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgetauscht.

Der fachlich begleitete Besuch des Freimaurermuseums wurde für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.

Den Abschluss des ersten Tages bildete anstelle eines profanen Abendessens eine „Instruktionstafelloge“, in der die Teilnehmer die Möglichkeit erhielten, die im Ritual festgelegte Reihenfolge der Trinksprüche inhaltlich selbst zu gestalten und auch vorzutragen.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Logenhaus. Gut gestärkt ließen wir in großer Runde der vergangenen Tag noch einmal Revue passieren, bevor der Provinzialmeister von Schleswig-Holstein uns in einem Vortrag mit dem Thema „Informationen für Logenbrüder – ein Leitfaden unserer freimaurerischen Verbundenheit“ unter anderem die korrekte Anrede der höheren Grade vermittelte.

Vorbereitung Tempelarbeit

Wir bereiten uns auf die Tempelarbeit vor

Zur Vorbereitung auf die am Nachmittag stattfindende Tempelarbeit im I. Grad mit den dazugehörenden Erläuterungen durch die Provinzialbeamten teilten wir uns nach einer kurzen Kaffeepause in zwei Gruppen auf. Während die erste Gruppe unter dem Motto „Tempel zum Anfassen“ den Tempel für die Arbeit im I. Grad vollständig selbst einrichtete, sang die zweite Gruppe freimaurerische Lieder unter Anleitung und mit musikalischer Begleitung von Bruder Wolf-Rüdiger Wiedermann. Zusätzlich wurden uns die Liedtexte auf ihre freimaurerische Bedeutung hin erläutert. Danach wechselten die Gruppen.

Nach einer Schlussbesprechung und dem gemeinsamen Mittagessen im Logenhaus fand dann die Tempelarbeit im I. Grad statt. Hier wurde uns jungen Freimaurern noch einmal auf sehr anschauliche Weise verdeutlicht, welche Bedeutung die Symbolik und die freimaurerische Zeitrechnung im Ritual haben.

Ein würdiger Abschluss eines lehrreichen und interessant gestalteten Lehrlings- und Gesellenkonvents, der auch 2018 wieder stattfinden wird, und zwar am 3. und 4. Februar.

Als Fazit für mich bleibt festzustellen, dass dieser Konvent eine einmalige Gelegenheit ist, in entspannter Atmosphäre junge Brüder aus anderen Johannislogen und auch anderen Provinzen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

Ich lege allen Lehrlingen, Gesellen und jungen Meistern sehr ans Herz, sich für das nächste Jahr den Lehrlings- und Gesellenkonvent in St. Michaelisdonn vorzumerken und rechtzeitig anzumelden.

Es lohnt sich wirklich!!!

Br. Martin Marställer

JL „Frisia zur Nordwacht“, Sylt

Der neue Logenmeister Bruder Karl (Kalli) Meier (li.) und der "alte" LM Bruder Hans-Jürgen Polleit

(re.) Der neue Logenmeister Bruder Karl (Kalli) Meier

und (li.) der “alte” Logenmeister Bruder Hans-Jürgen Polleit

vor dem Rats-Saal des historischen Rathauses in Rendsburg in dem die würdevolle Arbeit stattfand.

Es war ein beeindruckendes 152. Stiftungsfest, das die Loge Nordstern am 11. März 2017 mit vielen Brüdern aus nah und fern wegen des großen Zuspruchs im Rats-Saal des Alten Rathauses in Rendsburg feiern konnte.

Rund 100 Gäste aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Lübeck, Dänemark, Norwegen und England erlebten eine Lichteinbringung durch den Abgeordneten Landesgroßmeister, Bruder Paul Wiegboldt, und anschließend eine Tempelarbeit, die würdevoller nicht hätte sein können.

Der scheidende Logenmeister, Bruder Hans-Jürgen Polleit, begrüßte die Teilnehmer voller Stolz.

Er dankte den Brüdern für ihre Mitarbeit und für ihre Loyalität.

Nachdem er das alte Logenjahr geschlossen, seinen Amtsschmuck abgelegt und den Hammer an den Landesgroßmeister zurückgegeben hatte, wurde ihm für seine besonderen Verdienste für die Loge das Ehrenzeichen der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland verliehen, das er sichtlich bewegt entgegennahm.

Danach wurde Bruder Karl Meier in sein Amt eingeführt und von den anwesenden Brüdern als neuer Logenmeister der Loge Nordstern begrüßt. Ihm obliegt es jetzt, dass er das weiterführt, was begonnen wurde. Sein Motto lautet: In der Gemeinsamkeit steckt unser Ziel.

Möge es ihm und den Brüdern gelingen.

Mit einer würdig durchgeführten Tafelloge und vielen gedeihlichen Gesprächen klang das Stiftungsfest harmonisch aus.

"Einsatzbesprechung" mit dem Provinzialmeister Bruder Nils Dahlgaard vor der Arbeit

Am Sonntag, dem 26. März 2017 / 9.00 bis 18.00 Uhr, bietet die Provinzialloge für Schleswig-Holstein einen Rhetorik-Workshop im Kieler Logenhaus an. Der Workshop ist nicht nur für die Brüder Redner eine wertvolle Hilfe.

Zielsetzung ist es, den Brüdern Sicherheit bei der Arbeit als Redner zu geben und Brüdern, die als Redner tätig sein möchten, Mut zu machen und Kenntnisse für ihren Einsatz zu vermitteln.

Ein umfangreiches Programm, vollgepackt mit „Werkzeugen“ für ein gelungenes Vortragen, erwartet Sie, liebe Brüder.

Aber nicht nur die Theorie ist Inhalt des Seminars, praktische Übungen wie Impulsvorträge, Partnerübungen und Vortragen mit Video-Feedback runden das Erlernte ab.

Die Moderatoren, Br. Volker von Beesten und Br. Sven Trepte, sind Garanten für einen spannenden und professionellen Workshop.

Die in diesem Seminar vermittelten Kenntnisse sind sicherlich auch für die Brüder eine wertvolle Hilfe, die nur gelegentlich als Bruder Redner arbeiten. Auch ihnen gilt es, die Werkzeuge an die Hand  zu geben, die notwendig sind, um eine Rede erfolgreich vorzutragen.

Die Provinzialloge für Schleswig-Holstein empfiehlt dringend die Teilnahme aller unserer Logen im Sprengel.

So sollte mindestens ein Bruder jeder Loge teilnehmen.

Anmeldeschluss ist der 16. März 2017

Anmeldung bei Br. Volker von Beesten / Mail: Volker@vonbeesten.eu

Das komplette Programm finden Sie im internen Teil unserer Internetpräsenz unter dem Punkt „Seminare“.

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